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Wunderwelt im untersten Unterwallis, rund um den Lac de Taney

25
Juni
Donnerstag
Wunderwelt im untersten Unterwallis, rund um den Lac de Taney
Wunderwelt im untersten Unterwallis, rund um den Lac de Taney
Wann:
25. Juni 2026 – 28. Juni 2026
Preis:
CHF 815.00 buchen
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 10 Personen
Wanderzeit:
4 – 4 1/2 Stunden

Schon oft hat man wohl von der Schweizer Seite quer über den Genfersee geschaut und sich das Bergpanorama dahinter an der Französischen Grenze zu Gemüte geführt. So eindrücklich die Silhouette vom Nordufer aus erscheint, die wahren Geheimnisse und Perlen der Gegend sieht man von dort aus nicht. Diese liegen oft versteckt zwischen den Bergen. Dort trifft man auf tiefblaue Bergsturzseen wie den Lac de Taney mit seinem kleinen Weiler am Ufer. Oder auf die malerischen, von rauschenden Bächen durchzogenen Hochebenen. Und darüber die erhabene Schönheit der sanft geschwungenen Wiesenkreten und der markanten Kalkzähne. Ganz toll ist auch die Tier- und Pflanzenwelt dort. Sehr oft trifft man auf Steinböcke und kreisende Bartgeier. Wohnen werden wir diese Tage in einem kleinen, rustikalen, hübschen Refuge ganz in der Nähe des Lac de Taney.

Anreise und Treffpunkt werden 1 Woche vor der Tour mitgeteilt, voraussichtlich um 11.26 Uhr am Bahnhof von St. Gingolph.

Programm (Je nach Wetter und lokalen Gegebenheiten kann die Route angepasst werden.)

1. Tag: Vom See hinauf zur Hochebene. Reine Wanderzeit 4 1/2 Std., Höhendifferenz im Aufstieg 790 m und im Abstieg 550 m.
Vom Treffpunkt in St. Gingolph bringt uns das Taxi bis auf ca. 1200 m rauf. Dort schultern wir den Rucksack mit den Sachen für die 4 Tage und zu Fuss geht es im Zickzack hinauf zum ersten Passübergang, wo wir bereits die erste Seeperle entdecken. Dann geht es nochmals kurz hinauf und schon betreten wir das Einzugsgebiet des Lac de Taney, wo wir den Bächen entlang hinunter zum See laufen. 3 Minuten vom See entfernt steht unser Refuge, wo wir die nächsten 3 Nächte logieren. Hier lassen wir unser Gepäck und streifen noch etwas dem Seeufer entlang.

2. Tag: Hinauf zum grandiosen Aussichtspunkt. Ca. 4 1/2 Std., Höhendifferenz im Auf- und Abstieg je ca. 820 m.
Heute schultern wir nach dem Frühstück den Tagesrucksack und erkunden den Grammont, den eindrücklichen Berg an dessen Fuss wir wohnen. Vom Gipfel aus haben wir einen fantastischen Ausblick über fast den gesamten Genfersee, hinein ins Unterwallis und auf die unzähligen Bergspitzen links und rechts des Rhonetals – sowie auf unsere Touren der nächsten Tage. Im grossen Bogen geht es dann zurück zur Unterkunft, wo noch gut Zeit zum Baden etc. bleibt.

3. Tag: Les Jumelles & Co. Ca. 4Std., Höhendifferenz im Auf- und Abstieg je ca. 780 m.
Heute geht es ab unserer Unterkunft wieder mit dem Tagesrucksack in die entgegengesetzte Richtung von gestern. Zuerst dem rauschenden Bach entlang, dann durch steiniges Gelände hinauf in die grosse Wiesenarena mit einem kleinen See mitten drin. Danach geht es nochmals kurz hinauf zu den Jumelles, wo wir interessante Kalksteinformationen vom Feinsten vorfinden und gut Zeit zum Erkunden haben. Oben begrüsst uns wieder der Genfersee und wir schauen weit hinein nach Frankreich in Richtung Annecy. Auf recht gemütlichem Weg geht es anschliessend hinunter und wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wiederum noch gut Zeit zum Baden etc. bleibt.

4. Tag: Über Berge und Täler hinunter ins Unterwallis. Ca. 4 Std., Aufstieg ca. 600 m, Abstieg 920 m.
Heute schultern wir nach dem Frühstück das gesamte Gepäck und halten hinüber ins erste Quertal mit seinen eindrücklichen Landwirtschaftsgebäuden. Dann geht es durch Wald, über Wurzeln und offene Wiesen zum nächsten Bergrücken, von wo aus wir einen guten Ausblick zurück auf die Touren der letzten Tage haben. Nun geht es über viele Geländestufen langsam hinunter ins Dörfchen Torgon, wo die Wandertour endet – und das Postauto wartet.
Rückreise: Voraussichtlich um 15.30 Uhr ab Torgon, La Jorette mit dem Postauto hinunter nach Aigle, von wo aus es mit dem Zug in Richtung Deutschschweiz geht.

Anforderungen: Technisch sind die Etappen mittelschwierig einzustufen: Wir sind meist auf markierten Wanderwegen, aber zwischendurch auch mal etwas weglos unterwegs. Es sind keine speziell ausgesetzten Passagen zu bewältigen. Trittsicherheit ist jedoch nötig, am 3. Tag gibt es ein paar kraxlige Stellen und ab und zu braucht es auch die Hände. Kondition braucht es für die oben erwähnten Höhenmeter plus etwas Reserve.

Leitung: Claudia Selmi

Teilnahmepreis: CHF 815.00

Inbegriffen: Qualifizierte Leitung der Tour. 3 Übernachtungen in einem rustikalen, einfach eingerichteten aber sehr herzigen Refuge, 2 Minuten vom Lac de Taney entfernt. Unterkunft im Doppel- und Dreibettzimmer (keine Einzelzimmer erhältlich). Taxitransport am 1. Tag.

Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst du ein Billett mit Anreise nach St. Gingolph und Rückreise ab Torgon, La Jorette), Getränke, Versicherung. Nimm Mittagspicknick und Zwischenverpflegung mit, am Lac de Taney hat es keine Einkaufsmöglichkeit, aber man kann im Gasthaus ein grosses und leckeres Lunchpaket bestellen.

Gruppengrösse: maximal 10 Personen
Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.