Menu

Val Lavizzara im Sommer: Wandertage ab Hotel im hintersten Tessin

24
Aug
Mittwoch
Val Lavizzara im Sommer: Wandertage ab Hotel im hintersten Tessin
Val Lavizzara im Sommer: Wandertage ab Hotel im hintersten Tessin
Wann:
24. August 2022 – 28. August 2022
Preis:
CHF 1030.00 buchen
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 10 Personen
Wanderzeit:
4 1/2 – 5 1/2 Stunden

Man kommt nicht alle Tage ins hinterste Maggiatal. Zu abgelegen, zu versteckt, zu unbekannt, zu steil. Zu steil? Auf den ersten Blick ja, aber bei genauerem Hinschauen tun sich im hintersten Teil des Maggiatals, dem Val Lavizzara, neue Welten auf. Wir logieren am Ortsrand von Fusio, einem herzigen Bergdörfchen, zuallerhinterst im Val Lavizzara. Und 40 Wanderminuten oberhalb des Ortes weitet sich der Horizont: Das Tal wird weiter, die Gipfel mehr, die Alpen spektakulär und die Wandermöglichkeiten schier unbegrenzt. Wenn man spärlich markierte, manchmal etwas verbuschte, schmale Wege liebt, etwas Abenteuerlust verspürt und gerne unbekannte Gebiete erforscht, dann hält einem das Val Lavizzara viele Perlen bereit. Hier ist eine Möglichkeit, diese zu entdecken!

Anreise und Treffpunkt
Werden etwa 1 Woche vor der Tour mitgeteilt, voraussichtlich um 11.05 Uhr an der Postautohaltestelle Fusio Paese (Zürich HB ab 7.05 Uhr, Basel und Bern ab ca. 6.04 Uhr).

Programm  (Je nach Wetter/lokalen Gegebenheiten können die Route oder einzelne Etappen umgestellt/angepasst werden)

1. Tag: Die noch bewirtschafteten Alpen, hoch über Fusio. Wanderzeit ca. 4 1/2 Std, Höhendifferenz im Auf- und Abstieg je 750 m.
Eine Einstiegstour nach Mass. Eine halbe Stunde über dem Dorf weitet sich der Blick. Die von grossen Felsbrocken übersäten Hochflächen mit den kleinen Seelein und den verschlungenen Weglein halten viele Schönheiten bereit. Plus: Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die Wanderziele der nächsten Tage.

2. Tag: Der versteckte, dunkle See. Ca. 5 1/2 Std., Aufstieg 880 m, Abstieg 990 m.
800 Höhenmeter über dem Talgrund liegt der runde, dunkle Lago di Mognola. Viele interessante Sachen gibt es hier zu bewundern: Alte Wasserleitungen, wie man sie sonst eher im Wallis findet, Moorvegetation, versteckte Alpgebäude, weite Weideflächen und zum Schluss noch eine sehr eindrückliche Botta-Kirche mit spezieller Vergangenheit.

3. Tag: Hoch über dem Lago del Sambuco. Gut 5 1/2 Std., Aufstieg 980 m, Abstieg 700 m.
Die Alpen über dem Lago del Sambuco waren früher belebt und während der Sommersaison häufig begangen. Heute halten nur noch die Jäger die Wege offen, die von zum Teil verfallen Alpgebäuden über die Kreten zu kleinen Gipfelchen und hinein ins hintere Val Sambuco führen. Eine Abenteuer-Tour mit tollen Ein- und Aussichten. Am späten Nachmittag bringt uns ein Transport zurück nach Fusio.

4. Tag: Die Sonnenflanke über Menzonio und Brontallo. Knapp 5 Std., Aufstieg 700 m, Abstieg 900 m.
Das Postauto bringt uns in den untersten Talabschnitt nach Menzonio, von wo aus uns ein wunderschöner Wanderweg zu den versteckt gelegenen Alpgehöften in der Sonnenflanke hoch über dem Dorf führt. Im grossen Bogen geht es dann hinunter nach Brontallo mit seinem speziellen Dorfkern, von wo aus uns das Posti am späten Nachmittag wieder zurück nach Fusio bringt.

5. Tag: Über den Pass in die Leventina. Knapp 5 Std., Aufstieg 1030 m, Abstieg 520 m.
Vom Gneiss hinüber in den zuckerförmigen Dolomit und hinunter zum eindrücklichen Kratersee. Die heutige Abschlusstour hat es in sich: Landschaftlich, geschichtlich, geologisch und auch konditionell. Der Aufstiegsweg ist ausgezeichnet angelegt und früher wurden hier Lasten aller Art transportiert. Aber es dauert doch einen Moment, bis wir auf der Passhöhe sind. Auch weil wir immer wieder mal stehen bleiben, einen Blick zurück ins nun gut bekannte Val Lavizzara werfen und uns über unsere Heldentaten und Entdeckungen der letzten Tage freuen. Von der Krete haben wir einen tollen Blick hinunter in die Leventina und zum tiefblauen, runden Kratersee von wo aus uns das Seilbähnchen in wenigen Minuten hinunter in die Leventina bringt. Hier wartet unser Gepäck und das Postauto für die Heimreise.
Rückreise: Spätestens um 16.04 Uhr ab Rodi, Posta (Ankunft Zürich um 18.55 Uhr, Bern und Basel eine Stunde später). 

Anforderungen
Technisch ist die Wanderung als mittelschwierig einzustufen. Die Route am 3. Tag ist etwas kraxlig und zum Teil etwas verbuscht. Trittsicherheit ist Voraussetzung. 

Leitung: Remo Kundert

Teilnahmepreis pro Person:

CHF 1030.– im  Doppelzimmer (Bad/WC im Zimmer)

CHF 1070.– im Einzelzimmer (Bad/WC auf der Etage)

Inbegriffen: Qualifizierte Leitung der Tour: 4 Übernachtungen in einem kleinen Hotel am Ortsrand Fusio (im Doppel- oder Einzelzimmer) mit Halbpension, Gepäcktransport am letzten Tag von Fusio nach Rodi. 

Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst Du ein Billett mit Hinfahrt nach Fusio. Rückfahrt dann vor Ort lösen), Getränke, das Mittagessen/Lunch und Zwischenverpflegung (im Hotel kann man Sandwiches, kaufen, beim Bauern Käse – ein richtiges Lebensmittelgeschäft gibt es in Fusio nicht mehr), Versicherung. Fahrtkosten Postauto. Fahrtkosten unterwegs für Alptaxi ca. Fr. 15.-.

Gruppengrösse: maximal 10 Pers. 

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.