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ABGESAGT: Serre e Aspromonte – auf alten Wegen und neuen Routen

04
Apr
Samstag
ABGESAGT: Serre e Aspromonte - auf alten Wegen und neuen Routen
ABGESAGT: Serre e Aspromonte - auf alten Wegen und neuen Routen
Wann:
4. April 2020 – 11. April 2020
 
(Ostern)
Preis:
CHF 1925.00
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 14 Personen
Wanderzeit:
4 1/2 – 5 1/2 Stunden

Durch das südlichste Kalabrien, dort wo Italiens Stiefelspitze fast Sizilien berührt, zieht sich ein bis zu 1800 m hoher Bergkamm. Im nördlichen Teil befindet sich der Parco Naturale delle Serre, im südlichen Teil der Parco Nazionale dell’Aspromonte. Unsere Reise führt vom nördlichen Teil in einer Höhenlage von rund 400 bis 900 m durch das verwinkelte Bergland des Aspromonte Orientale und über die «Dolomiten des Südens» zu den ehemals griechischen Orschaften wie Gerace, Staiti oder Antonimina. Dann halten wir auf die Südspitze Kalabriens zu. Über viele aussichtsreiche Bergkuppen, durch herzige Dörfchen und entlang vieler geschichtsträchtiger Orte und Kulturschätze erreichen wir Bova und Amendolea, wo wir im wunderbaren Agriturismo bei Ugo und Tiziana den südlichen Frühling und die kalabresische Gastronomie nochmals richtig geniessen können.

Anreise und Treffpunkt werden etwa 1 Woche vor der Tour mitgeteilt. Abfahrt z.B. ab Zürich HB voraussichtlich um 11.10 Uhr.

Programm

1. Tag: Schweiz – Kalabrien. Fahrt von der Schweiz nach Milano und mit dem high-speed Frecciarossa-Zug nach Rom, wo wir Zeit für ein erstes italienisches Abendessen haben. Anschliessend gehts im Nachtzug den Stiefel hinunter bis nach Kalabrien.

2. Tag: Rosarno – Gerace. Wanderdauer ca. 4 1/2 Std., Höhenmeter 500 m Auf- und Abstieg. Um ca. 7 Uhr Ankunft in Rosarno. Im Ortszentrum begrüssen wir beim Frühstück unsere lokalen Guides, dann geht es mit dem Minibus eine Stunde hinauf in die Serre, wo die Wandertour beginnt. Heute schauen wir uns den Monte Mutuolo genauer an, einen Ausläufer der Dolomiten des Südens. Anschliessend Transport nach Gerace, Stadtrundgang, Nachtessen und Übernachtung in einem B&B.

3. Tag: Gerace – Antonimina. Ca. 5 Std., je 750 Höhenmeter Auf- und Abstieg. Von den Dolomiten des Südens geht es hinüber zu den Tre Pizzi, von wo aus wir einen tollen Blick hinunter aufs Ionische Meer und die Locride haben. Am späten Nachmittag erreichen wir das ehemals griechische Bergdorf Antonimina mit seinen engen Gassen.

4. Tag: Antonimina – Staiti. Ca. 5 Std., je 750 Höhenmeter Auf- und Abstieg. Die Gegend zwischen Antonimia, Natile Vecchio und Staiti steckt voller Überraschungen. Entlang kuppelartiger Felsen und anderen Steingebilden erreichen wir den berühmten Petra Cappa, eines der Wahrzeichen Süditaliens. Unterwegs schauen wir uns Kulturgüter an und probieren den berühmten Caciocavallo-Käse. Am frühen Abend erreichen wir Staiti mit seiner berühmten Kirche an aussichtsreichster Lage.

5. Tag: Staiti – Palizzi. Ca. 5 Std., 650 Höhenmeter Aufstieg. Weiter gehts südwestwärts vom Aspromonte Orientale in die trockene, von der Vegetation her an Afrika erinnernde Südflanke des Aspromonte, unweit des südlichsten Punkts Festlanditaliens. Vorbei an Überresten der Basilikaner-Klosteranlagen und via Pietrapennata ins hübsche Bergdorf Palizzi, wo wir übernachten.

6. Tag: Palizzi – Bova Marina – Bova. Ca. 5 1/2 Std., Höhenmeter im Abstieg 500m und Aufstieg 150m. Von Palizzi geht es durch den rauen, trockenen Aspromonte hinunter ans Meer. Welch Unterschied zwischen dem traditionellen Leben am Berg und der Moderne am Meeresufer. Nach dem Gelato an der Spiagga bringt uns der Transport hinauf ins Bergdorf Bova, welches wir genau unter die Lupe nehmen. Immer wieder erkennt man Überreste aus der glanzvollen Zeit, als Bova noch Bischofssitz und Hauptort einer grossen Region war.   

7. Tag: Bova – Amendolea – Villa San Giovanni. Ca. 4 Stunden, Höhenmeter 750 m Abstieg. Von Bova aus geht es in einem grossen Bogen an aussichtsreichen Burg- und Klosterruinen vorbei hinunter nach Amendolea zur Azienda von Tiziana und Ugo, wo ein typisch kalabresisches Nachtessen auf uns wartet. Vorher aber schauen wir uns noch den Fiumar, die Gärten und die Mühle an, erfahren interessantes über die Bergamotte und den grossen Hain. Nach dem Nachtessen fahren wir eine gute Stunde der Küste entlang nach Villa San Giovanni, von wo aus uns der Nachtzug um 21.55 Uhr via Rom nach Milano bringt.

8. Tag: San Giovanni – Milano – Schweiz. Ca. um 10 Uhr erreichen wir Milano Centrale. Umsteigen. Der Anschlusszug erreicht Zürich oder Bern knapp vor 15 Uhr.

Je nach Wetter und lokalen Gegebenheiten kann die Route umgestellt oder angepasst werden.

Anforderungen Technisch sind die Wanderungen als mittelschwierig einzustufen: Wir sind grösstenteils auf nicht markierten, manchmal etwas gestrüppigen oder stachligen Bergwanderwegen unterwegs, müssen ab und zu einen Fiumar queren, falls es der Wasserstand erlaubt. Das Tempo ist gemütlich, es sind keine speziell ausgesetzten Wegpassagen zu bewältigen.

Leitung: Remo Kundert und einheimischer Guide

Teilnahmepreis CHF 1925.–.
Bei Buchungen bis 90 Tage im voraus siehe Frühbucherpreis zur jeweiligen Tour auf www.ppb.ch.

Inbegriffen: fachkundige Leitung ab/bis Schweiz, Bahnbillette ab CH-Grenze nach Rosarno und zurück ab Villa San Giovanni in 2. Klasse mit Unterkunft in 2/3-Bett-Abteilen im Schlafwagen. 5 Übernachtungen in Gasthäusern und B&Bs, 1 Übernachtung im Agriturismo, Basis Doppelzimmer mit Vollpension. Alle Transporte vor Ort. Gepäck wird während der Tour transportiert. Begleitung durch einheimischen Guide, der enorm viel weiss über die Gegend.

Nicht inbegriffen sind die Fahrausweise ab Wohnort bis zur Grenze und zurück, Getränke, Mahlzeiten/Picknicks auf der Hin- und Rückreise, Versicherung.

Gruppengrösse: max. 13 Pers.

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.