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Nordalbanien: Trekking durch das wilde und urtümliche Kelmend – mit Pferde-Gepäcktransport

03
Juli
Freitag
Nordalbanien: Trekking durch das wilde und urtümliche Kelmend – mit Pferde-Gepäcktransport
Nordalbanien: Trekking durch das wilde und urtümliche Kelmend – mit Pferde-Gepäcktransport
Wann:
3. Juli 2026 – 11. Juli 2026
Preis:
1945.00
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 12 Personen
Wanderzeit:
4 – 5 Stunden

Diese abenteuerliche Reise führt von Shkodër in eine der wohl abgeschiedensten Regionen Europas, in den nördlichsten, äusserst selten begangenen Landesteil Albaniens. In eine beeindruckende Landschaft mit hohen, schroffen Kalkbergen mit wilden Flüssen in tief eingeschnittenen Schluchten und kaum bevölkerten Hochtälern. Verstreut liegen dort die einfachen Bauernhäuser mit ihren dicken Mauern, weiter oben finden sich aus rohen Brettern gezimmerte, schlanke, elegante Alphütten. Während im Flachland-Albanien die Entwicklung in riesigen Schritten vorwärts geht, scheint die Zeit in den schwer zugänglichen Bergregionen stehen geblieben zu sein. In der Berglandwirtschaft wird das allermeiste noch immer von Hand erledigt, Transportarbeiten übernehmen Pferde und Maultiere. Viele Bewohner aus diesen Bergen sind in letzter Zeit ausgewandert, meist nach Amerika. Auf dieser Reise tauchen wir in eine völlig andere Welt ein: Eine sehr ursprüngliche Welt mit kleiner Auswahl, wenig Komfort, fernab von jedem Luxus. Umso grösser ist das Naturerlebnis, der Einblick in eine bäuerliche Kultur, die bei uns seit vielen Generationen nur noch im Museum zu bestaunen ist – und die sprichwörtliche Herzlichkeit der Bevölkerung. Echt grossartig!

Die Wanderroute führt von Tamarë durch die Berge hinauf zum nördlichsten Punkt Albaniens, dann der Montenegrinischen Grenze entlang südwärts und endet in Vukël. Da Unterkünfte rar sind in dieser Gegend, schlafen wir während den sieben Wandertagen insgesamt 4x im Zelt in der Nähe von Alpbetrieben. Wir wandern mit dem Tagesrucksack und nach guter alter albanischer Sitte tragen Pferde unser Gepäck mit Zelt, Schlafsack usw. Sie werden oft vor uns am Tagesziel eintreffen. Abends gibt es ein Lagerfeuer und wir kochen und plaudern zusammen mit der Bergbauernfamilie, was immer wieder ein schönes Erlebnis ist.

Anreise und Treffpunkt wird 1 Woche vor der Tour mitgeteilt und ist voraussichtlich um 7 Uhr am Flughafen Zürich.

Programm:  (Je nach Wetter und lokalen Gegebenheiten kann die Route angepasst werden.)

1. Tag: Um ca. 9.30 Uhr Flug von Zürich via Belgrad nach Podgorica in Montenegro. Ankunft dort um ca. 14.30 Uhr. Dann 90-minütiger Minibustransfer über die Grenze dorthin, wo die albanischen Berge beginnen. Hier treffen wir unsere einheimische Führerin, schauen uns etwas im Hochtal von Tamarë um, wo wir in einem B&B übernachten.

2. Tag: Nach einem kurzen Transport hinein ins Schluchtengewirr der nordalbanischen Berge. Dort laden wir das grosse Gepäck auf Pferde, schultern den Tagesrucksack und wandern im Zickzack hinauf und über weite Hochflächen zu einer historischen Alpsiedlung, wo wir unsere Zelte an sensationell schöner Aussichtslage aufstellen und noch einen Abendspaziergang machen, während das Essen zubereitet wird.

3.-7. Tag: Nach dem Frühstück laden wir jeweils das Gepäck wieder auf die Pferde und ziehen durch die sehr urtümliche und wenig besiedelte Landschaft im Kelmend, dem nördlichsten Zipfel Albaniens. Wir wandern von einem Tal ins andere, übernachten bei Bergbauernfamilien auf saftiggrünen Alpweiden und auch mal in einem kleinen Örtchen zwischen imposanten Kalkfelsen. Dann wieder auf einer grossen, von Bergzacken umgebenen Blumenwiese oder hinter einem eindrücklichen Schrattenkalkfeld. Zwischendurch stehen wir auf Bergspitzen und durchschreiten imposante Täler wie sie in Karl Mays Erzählungen «Durch das Land der Skipetaren» oder «In den Schluchten des Balkans» vorkommen. 

8. Tag: Im Hochtal von Vukël verabschieden wir uns von den Pferden und laden das Gepäck auf einen Minibus um. Dieser bringt uns in holpriger, langsamer Fahrt durch eine spektakuläre Schluchtenlandschaft zurück nach Tamarë und dann ins Hotel nach Shkodra am Skutarisee. Shkodra war bis 1850 eine sehr wichtige Stadt, was wir auf unserem abendlichen Bummel eindrücklich sehen. Sie überrascht mit Kontrasten zwischen Moscheen, kommunistischen Bauten und dem Charakter der Ausgehmeile.

9. Tag: Am Morgen bringt uns der Bus über die Grenze und dem Skutarisee entlang zum Flughafen von Podgorica, wo um ca. 15 Uhr der Rückflug nach Belgrad startet. Ankunft in Zürich ist um ca. 20 Uhr.

Anforderungen: Technisch ist die Tour als mittelschwierig einzustufen. Die Wanderzeiten betragen 5-6 Stunden, verteilt auf den ganzen Tag. Es ist mit Höhendifferenzen von rund 700 Höhenmetern im Auf- und Abstieg zu rechnen (an einem Tag sind es 950 m). Die Wanderwege sind oft recht gut erhalten, manchmal aber etwas verbuscht, was zu kurzen, etwas kraxligen Umgehungen führen kann. Zelt, Mätteli etc. und pro Person je eine Tasche von <13 kg wird von Pferden transportiert. So sind wir jeweils mit dem Tagesrucksack unterwegs.

Leitung: Stefan Reimann ab/bis Zürich und lokale Führerin, welche die Bauernfamilien gut kennt, immer übersetzt und enorm viel weiss über die Kultur, das Leben auf dem albanischen Land und in der Stadt. 

Teilnahmepreis CHF 1945.00

Inbegriffen: Fachkundige Leitung ab/bis Schweiz. Flüge Zürich-Belgrad-Podgorica retour mit Air Serbia. Alle Transporte und Gepäcktransport während der Tour und alle Mahlzeiten an den Wandertagen. Unterkunft in Shkodër im Hotel (Doppelzimmer), drei Nächte im Zelt und vier Nächte in einfachen Berggasthäusern (1 x in Tamarë, 1x in Vermosh und 2x in Lepushë, jeweils im Mehrbettzimmer). In Lepushë kann, wer will, einen Ruhetag einschalten. Es begleitet uns eine sehr kundige, lokale Führerin. 

Nicht inbegriffen: Fahrausweise ab Wohnort zum Flughafen und zurück. Getränke, Mahlzeiten/Picknicks auf der Hin- und Rückreise, Versicherung. Die Auslagen für Wein, Kaffee, Aperos, Trinkgelder etc. während der Tour betragen rund 35 Euro pro Person für die ganze Woche.

Gruppengrösse: Max. 12 Personen      

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine Ausrüstungsliste.