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Naturpark Lubéron: Schluchten, Eichenwälder & verträumte Dörfer in der Provence (F)

24
Apr.
Samstag
Naturpark Lubéron: Schluchten, Eichenwälder & verträumte Dörfer in der Provence (F)
Naturpark Lubéron: Schluchten, Eichenwälder & verträumte Dörfer in der Provence (F)
Wann:
24. April 2027 – 1. Mai 2027
Preis:
Preis folgt
Gruppengrösse:
maximal 13 Personen
Wanderzeit:
4 1/2 bis 5 1/2 Stunden

Die Provence im Frühling, das sind die Düfte der Garrigue, eine aufblühende mediterrane Flora und angenehme Temperaturen.
Abseits der grossen Kulturstädte sind wir im regionalen Naturpark Lubéron, rund 50 Kilometer nördlich von Marseille unterwegs. Während dieser Wanderwoche nehmen wir die südlichen Flanken der Monts de Vaucluse mit ihren eindrücklichen Schluchten, Kalkfelsen und Karstquellen unter die Lupe. Ebenso durchstreifen wir die kleine Bergkette des Petit Lubéron im Herzen der Provence, welche von einem wunderbaren Zedernwald gekrönt ist. Gegen Ende der Wanderwoche erwandern wir den Grand Luberon und erreichen das Provinzstädchen Apt, wo wir die berühmten Ockersteinbrüche besuchen und von einem weitherum bekannten, traditionellen Markt viele Provence-Düfte mit nach Hause nehmen können.

Anreise und Treffpunkt werden 1 Woche vor der Tour mitgeteilt. Abreise ab Zürich und Bern voraussichtlich um ca. 07.30 Uhr.

Programm: (Je nach Wetter und lokalen Gegebenheiten kann die Route angepasst werden.)
1. Tag (Samstag): Schweiz – Avignon – Vaucluse. Reine Wanderzeit ca. 2 ½ Std., Höhendifferenz im Auf- und Abstieg ca. 320m. Bahnfahrt von der Schweiz nach Avignon TGV und weiter mit dem Taxi in die Monts de Vaucluse. Von einer der grössten Karstquellen aus wandern wir teilweise einer sehr geschichtsträchtigen langen Mauer entlang, bis zu unserer Unterkunft in einem Dörfchen im Herzen des Lubéron – welche uns die ersten zwei Nächte beherbergen wird.

2. Tag: Von der Schlucht in die Ruinenstadt. Ca. 5 Std. Aufstieg 670m, Abstieg 600m. Die Wanderung über den Petit Lubéron führt uns durch eine wirklich spektakuläre Schlucht, die man eher als Schlitz bezeichnen müsste, – so eng ragen ihre Wände vom Wanderweg auf. Eindrücklich ist der Besuch von Oppède le Vieux, am Ende der Tour. Beim Gang durch die Ruinenstadt, ist die Geschichte mit Händen zu fassen.

3. Tag: Durch die Pays d’Apt. Wanderzeit ca. 5 Std., Höhendifferenz im Aufstieg 470m, Abstieg 310m. Mit schöner Aussicht auf die Pays d’Apt wandern wir oberhalb einer imposanten Kalksteinwand und dann durch eine verwinkelte Schlucht, in welcher wir über kurze Leitern ab und zu die Hände zu Hilfe nehmen müssen, ins Zentrum der Monts Vaucluse. Abwechslung ist garantiert. Wir übernachten in einem kleinen, etwas verschlafenen provenzalischen Dorf.

4. Tag: Véroncle Schlucht. Wanderzeit ca. 4 ½ Std., Aufstieg 280m, Abstieg 440m. Die Wanderung führt uns durch die Véroncle-Schlucht in welcher es mehrere aufgegebene Mühlen zu besichtigen gibt – ganz abgesehen von der Schönheit der Schlucht selber. Entlang einem ehemals zerstörten, dann aber wiederaufgebauten Adlernest-Dorf, erreichen wir das romanische Zisterzienserkloster Notre-Dame de Sénanque von wo aus uns der Transport wieder zurück ins Hotel bringt.

5. Tag: Petit Lubéron. Ca. 5 ½ Std., Aufstieg 640m, Abstieg 830m. Heute besteigen wir den Petit Lubéron auf einer ganz anderen Route. Zuerst durch Eichen- und Kiefernwälder, oben am Grat durch einen grossen, eindrücklichen Zedernwald. Beim Abstieg bestaunen wir die traditionellen Hütten und Ställe aus Trockensteinmauern – die Bories. Anschliessend übernachten wir in einer Herberge am Fusse des Grand Lubéron.

6. Tag: Grand Lubéron. Ca. 5 ½ Std., Aufstieg 650m, Abstieg 830m. Am Nordfuss des Grand Lubéron durchwandern wir das Tal des Aigue Brun mit seinen eindrücklichen Felsvorsprüngen. Spektakulär ist der Besuch der Ruinen einer alten Befestigungsanlage, hoch oben auf einem Felssockel, von dem wir mittels einer Geheimtreppe wieder absteigen. Die beiden letzten Nächte verbringen wir in Apt.

7. Tag: Die berühmten Ockersteinbrüche. Ca. 4 ½ Std., Aufstieg 420m, Abstieg 560m. Man sollte den Lubéron nicht verlassen, ohne die berühmten Ockersteinbrüche gesehen zu haben. Von einem wunderbaren, sehr typischen und auf einem Felsen gelegenen Provence-Dorf wandern wir auf interessanter Route zu den eindrücklichen Steinbrüchen.

8. Tag: Apt – Avignon – Schweiz. Vor unserer Abreise haben wir Gelegenheit, die quirlige Provinzstadt Apt anzuschauen und den Samstagmorgen-Markt zu besuchen. Der Bus bringt uns gegen Mittag nach Avignon, wo wir in den TGV nordwärts einsteigen.
Rückfahrt ab Avignon vermutlich kurz vor 13.00 Uhr, Ankunft z.B. in Bern gegen 19.00 Uhr, in Zürich ca. 20.00 Uhr.

Anforderungen: Technisch sind die Wanderungen als einfach bis mittelschwierig einzustufen: Wir sind manchmal auf unmarkierten, zum Teil etwas gestrüppigen Bergwanderwegen unterwegs. Leicht ausgesetzte Passagen gibt es nur in den Schluchten (kurze Leitern), sie sind aber stets gut gesichert und stellen kein Problem dar. Trittischerheit ist dennoch nötig.

Leitung: François Meienberg

Teilnahmepreis: Preis folgt

Inbegriffen: fachkundige Leitung, Bahnbillette und Reservationen ab der Schweizer Grenze bei Basel/Genf nach Avignon retour in 2. Klasse, sowie alle Transporte und Gepäcktransporte vor Ort. 7 Übernachtungen in zum Teil historischen Auberges und Hotels im Doppelzimmer (auf Anfrage sind auch einige Einzelzimmer erhältlich), inklusive Vollpension (Pick-Nick am Mittag).

Nicht inbegriffen sind die Fahrausweise Wohnort – Schweizer Granze und zurück, Zwischenverpflegung, Mahlzeiten/Picknicks auf der Hin- und Rückreise im Zug, Getränke, Versicherung.

Gruppengrösse: maximal 13 Personen

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.