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Locarno e Valli im Spätherbst

07
Nov
Samstag
Locarno e Valli im Spätherbst
Locarno e Valli im Spätherbst
Wann:
7. November 2020 – 10. November 2020
Preis:
CHF 715.00 buchen
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 10 Personen
Wanderzeit:
4 1/2 – 5 Stunden

Im Norden trüb und regnerisch, im Süden schön – besonders im Spätherbst!

Gemäss langjähriger Statistik unterscheidet sich das Wetter in der Umgebung Locarno im November am deutlichsten von demjenigen in der Deutschschweiz. In der Wolkenlos-Tage-Statistik steht es 63:23 zu Gunsten von Locarno. Ganz ähnlich sieht es bei den Nebeltagen aus, und Sonnenstunden geniesst man in Locarno ziemlich genau doppelt so viele wie Zürich. Also los: auf nach Locarno im Spätherbst!!

Wir haben Locarno als Ausgangspunkt gewählt, da es über eine hübsche Altstadt verfügt wo es paar nette Restaurants zum Ausprobieren gibt (im Hotel inklusive ist das Frühstück, für die gemeinsamen Nachtessen kennt der Leiter einige interessante und gute Adressen) und weil einen Bus, Bahn, Centovalli-Bähnchen und Seilbahnen schnell in alle Himmelsrichtungen bringen, so dass man die Wanderungen jeden Tag gut den Verhältnissen anpassen kann.

Im Locarnese laufen drei Täler zusammen: Valle Maggia, Centovalli und Verzasca (plus das Tal, welches mit dem Lago Maggiore gefüllt ist). Wir schauen uns in all diesen Tälern um und geniessen den klaren Blick von den Kreten hinunter auf den Lago Maggiore oder in ebendiese Talschaften. Viel Volk ist im Locarnese im November eh nicht unterwegs, so haben wir Wanderwege und alle anderen Einrichtungen ziemlich für uns und können den Spätherbst hier gut geniessen. Lass dich überraschen!

Anreise und Treffpunkt
Werden etwa 1 Woche vor der Tour mitgeteilt, voraussichtlich um ca. 10 Uhr am Bahnhof Locarno.

Programm (Je nach Wetter/lokalen Gegebenheiten kann die Route umgestellt/angepasst werden.)

1. Tag: Der Dschungel hinter Locarno. Wanderzeit ca. 4 1/2 Std., Höhendifferenz im Auf- und Abstieg je ca. 450 m.
Vom Bahnhof Locarno laufen wir 7 Minuten in unser Hotel, deponieren das grosse Gepäck dort und ziehen gleich mit dem Tagesrucksack los. Gleich hinter den letzten Häusern verschluckt uns eine dschungelartige Gegend. Von den Gletschern fein geschliffene Felsplatten mit Hügelchen und versteckten Tälchen. In grossem Bogen gehts hinunter nach Ascona, von wo aus uns der Lokalbus wieder ins Hotel zurück bringt.

2. Tag: Hoch über dem Zusammenfluss von Melezza und Maggia. Knapp 5 Std., Auf- und Abstieg je ca. 700 m.
Das Centovalli-Bähnchen bringt uns in 10 Minuten nach Tegna. Anderthalb gemütliche Stunden später stehen wir beim Aussichtspunkt hoch über dem untersten Maggiatal und dem Pedemonte, also dem untersten Centovalli. Interessant auch die Bauweise der vielen kleinen Alpgebäude, die wir auf dem Weiterweg sehen. An eindrücklichen und knorrigen Kastanienbäumen vorbei geht es der Sonnenflanke entlang in grossem Bogen hinunter an die Melezza, nach Cavigliano und Verscio.

3. Tag: Die Sonnenkrete. Ca. 5 Std., Aufstieg 880 m, Abstieg 630 m.
Nach dem Frühstück bringt uns das Alp-Taxi von Locarno in die ehemaligen Maiensässe oberhalb von Ronco. Wir folgen der Sonnenkrete gegen den Pizzo Leone, machen ab und zu einen interessanten Abstecher links und rechts und geniessen die sensationelle Aussicht hinunter auf den Lago Maggiore und hinein in die Tessiner Bergwelt. Am Nachmittag steigen wir ins Centovalli ab ins herzige, preisgekrönte und strassenfreie Bergdorf Rasa, von wo aus uns Seilbahn und Centovalli-Bähnchen zurück nach Locarno bringen.

4. Tag: Die Sonnenflanke über Locarno, Muralto, Minusio & Tenero. Ca. 4 1/2 Std.,  Aufstieg 750 m, Abstieg 250 m.
Das Postauto bringt uns in einer halben Stunde hinein ins untere Verzascatal. Nach dem Krieg waren die Lebensbedingungen hier so hart, dass alle die konnten die steilen Talflanken verliessen und abwanderten. Auf unserer Wanderung entdecken wir alle Arten von Alpgebäuden, gestiftete Brücken, Kapellen und Kirchlein, wunderbar erhaltene Saumwege und vieles anderes. Dann hat uns die Zivilisation wieder und bringt uns per Seilbahn und Standseilbahn hinunter nach Locarno, wo noch gut Zeit für einen Cafè oder ähnliches bleibt. Rückreise: spätestens um 16.01 Uhr ab Locarno (Ankunft in Zürich um 18.30, in Bern und Basel um 19.30 Uhr).

Anforderungen: Technisch ist die Wanderung als einfach bis mittelschwierig einzustufen: Wir sind meist auf markierten Bergwanderwegen unterwegs, kurze Abstecher ins nicht Markierte sind möglich. Es sind keine speziell ausgesetzten Wegpassagen zu bewältigen. Kondition für oben erwähnten Höhenmeter und Gehzeiten plus etwas Reserve ist nötig.

Teilnahmepreis CHF 715.– im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag CHF 100.–
Bei Buchungen bis 60 Tage im Voraus siehe Frühbucherpreis zur jeweiligen Tour auf www.ppb.ch.

Leitung: folgt

Inbegriffen sind folgende Leistungen: Qualifizierte Leitung der Tour, alle Übernachtungen mit Frühstück im ***Hotel in Locarnos Altstadt.

Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst Du ein Retourbillett nach Locarno), Getränke, Picknick, Nachtessen, Versicherung. In Locarno bestehen gute Einkaufsmöglichkeiten, Bancomat etc. Fahrtkosten unterwegs für Alp-Taxi, Bahn, Seilbahn und Postautos (ca. Fr. 25.- mit Halbtaxabo).

Gruppengrösse: max. 10 Personen.

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.