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Quer durchs alpine Bündnerland: Julier–Oberengadin–Puschlav

08
Aug
Samstag
Quer durchs alpine Bündnerland: Julier–Oberengadin–Puschlav
Quer durchs alpine Bündnerland: Julier–Oberengadin–Puschlav
Wann:
8. August 2020 – 12. August 2020
Preis:
CHF 1015.00 buchen
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 9 Personen
Wanderzeit:
4 – 5 3/4 Stunden

Diese Durchschreitung einer der wohl schönsten Ecken der Schweiz bietet alles, was Wanderherzen höherschlagen lässt. Zum einen anforderungsmässig, da sich die doch recht anspruchsvolle Route an zwei von fünf Tagen im Grenzbereich zwischen Berg- zum Alpinwandern bewegt. Das heisst, man muss ab und zu die Hände zum Kraxeln und Abstützen einsetzen und muss sich manchmal selber einen Weg zwischen den Steinen suchen. Zum andern ist die Route natürlich ein landschaftliches Bijou: schon kurz nach dem Julierpass hat man ein sensationelles Panorama vor sich. Und das Beste daran: am nächsten Tag steigt man genau durch dieses Panorama hinüber zu der von Gletschern umgebenen Coaz-Hütte, um dann zwei Täler weiter auf 3200 m zu übernachten und Sonnenauf- wie -untergang aus erhabener Warte zu geniessen. Dass zwischendurch noch eine Pferdekutschen-strecke das Val Roseg hinunter und ganz am Schluss noch einer der wohl absolut schönsten Bergseen auf dem Programm stehen, verkommt da fast zur Nebensache. Eine tolle Tour für routinierte Wanderherzen!

Anreise und Treffpunkt versenden wir ca. 1 Woche vor der Tour, voraussichtlich um 11 Uhr an der Postautohaltestelle Julierpass, La Veduta.

Programm (Je nach Wetter/lokalen Gegebenheiten können die Route oder einzelne Etappen umgestellt werden.)
1. Tag: Vom Julier ins Oberengadin. Wanderzeit ca. 5 Std., Höhendifferenz im Aufstieg 560 m, im Abstieg 990 m. Ein toller See, eine super Aussicht von der Fuorcla, dann Heidi-Atmosphäre und alles was so zum Oberengadin gehört – und das schon am ersten Wandertag! Vom Ufer des Silsersees fahren wir am späteren Nachmittag mit dem Lokalbus nach St. Moritz, wo wir in der tollen Jugendherberge übernachten.

2. Tag: Vom Oberengadin ins Obere Roseg. Ca. 4 1/2 Std., Aufstieg 830 m, Abstieg 540 m. Zuerst bringt uns die Seilbahn hinauf auf 2300 m, wo wir schon bald durch das gletscherumgebene Panorama des Val Roseg überrascht werden. Über einen tollen Panoramaweg gelangen wir zur hochgelegenen, gemütlichen Coazhütte SAC am Rande des Roseggletschers, wo wir das Gepäck für den Abend zurücklassen und uns kurz mit einem Kuchen stärken, um dann über Stock & Stein und auch mal ein wenig weglos oder kraxlig auf einen einsamen Pass zu gelangen, mit Blick zurück ins Engadin und Bergell.

3. Tag: Val Roseg und Piz Languard. Ca. 5 Std., Auf-  890 m, Abstieg 750 m. Verkehrte Wanderwelt heute: Zuerst der Abstieg zum neuen, vom zurückgehenden Gletscher geschaffenen Lej da Vadret und dann durch das interessante Gletschervorfeld und an vielen rauschenden Bächen entlang zum Hotel Roseg. Hier steigen wir aufs Pferdetaxi und fahren gemütlich auf dem Talfahrsträsschen knapp 7 km bis nach Pontresina. Hier lassen wir uns vom Sessellift hinauf auf 2327 m bringen. Von Steinböcken und Gämsen beäugt, steigen wir am späteren Nachmittag rund 2 3/4 Stunden zur Georgyhütte (3200 m) auf. Wer Lust hat, kommt zum Sonnenuntergang mit auf den nahegelegenen Gipfel. Ein tolles Erlebnis!

4. Tag: Sonnenaufgang, Steinböcke und einsame Landschaft. Ca. 5 3/4 Std., Aufstieg 250 m, Abstieg 1000 m. Frühaufsteher lassen sich den Sonnenaufgang vom Piz Languard wohl nicht entgehen! Nach dem Zmorge gehts hinein in eine der grössten Steinbockkolonien der Schweiz. Über kleine Pässchen, auf schmalen Wegspuren und über menschenleere Hochebenen und vorbei an einsamen Seen halten wir hinüber ins obere Val da Fain und hinunter nach Italien zur Forcola di Livigno, wo wir in einem originellen, neuen Hotel untergebracht sind.

5. Tag: Das Beste zum Schluss. Ca. 4 3/4 Std., Auf- 640 m, Abstieg 950 m. Südwärts der Landesgrenze entlang gehts hinauf gegen den Piz Ursera. Den Gipfel lassen wir links liegen, aber eine Felskuppe bietet einen sensationellen Blick ins Puschlav bis gegen Tirano. Weglos und ein wenig kraxlig über Blockfelder gelangen wir über einen letzten Pass zu einer sehr schönen, von einem Bach durchflossenen Hochebene und auf gutem Bergweg zu dem wunderbar blauen Lägh da Saoseo – etwas vom Schönsten, das die Alpen bieten. Nun bleibt noch Zeit im nahen Rifugio Saoseo einen kleinen Zvieri zu geniessen, und bald wartet das Postauto für die Heimfahrt.
Rückfahrt mit dem Postauto spätestens um 16.32 Uhr Richtung Berninapass und Mittelland. Ankunft z.B. in Zürich um 20.53 Uhr.

Anforderungen: Technisch sind die Etappen als mittelschwierig (bis anspruchsvoll) einzustufen: Wir sind auf Bergwegen aber auch immer wieder mal auf schmalen Pfaden oder weglos unterwegs. Es sind keine speziell ausgesetzten Wegpassagen zu bewältigen, aber oftmals geht es über grosse Steinblöcke, über schiefriges Geröll, Schneefelder und andere alpine Gegebenheiten.

Leitung: Stefan Reimann

Teilnahmepreis CHF 1015.–.
Bei Buchungen bis 60 Tage im voraus siehe Frühbucherpreis zur jeweiligen Tour auf www.ppb.ch.

Inbegriffen: Qualifizierte Leitung der Tour. 4 Übernachtungen mit Halbpension, davon eine in der Jugendherberge St. Moritz (Mehrbettzimmer), zwei in Berghütten (Matratzenlager/Mehrbettzimmer) und eine in einem modernen, originellen Hotel (Doppelzimmer), Pferdekutsche im Val Roseg.

Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst Du ein Billett mit Hinfahrt nach Julier, La Veduta und Rückfahrt ab Lungacqua via Berninapass). Versicherung, Getränke, Mittagspicknick und Zwischenverpflegung. Unterwegs besteht in St. Moritz eine beschränkte Einkaufsmöglichkeit (Samstag Abend) aber in allen Hütten und Hotels bekommt man Sandwiches, Käse, Wurst, Schoggi etc. als Zwischenverpflegung. Nicht inbegriffen 2 x Lokalbus bei St. Moritz, Sesselbahn Pontresina und die Seilbahn Silvaplana-Murtel, kostet zusammen ca. Fr. 30.- mit Halbtax-Abo.

Gruppengrösse max. 9 Personen
Ausrüstung Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.