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Botanische Wanderwoche im Unter- und Mittelwallis

11
Apr
Sonntag
Botanische Wanderwoche im Unter- und Mittelwallis
Botanische Wanderwoche im Unter- und Mittelwallis
Wann:
11. April 2021 – 17. April 2021
Preis:
CHF 1195.00
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 10 Personen
Wanderzeit:
3 1/2 – 4 1/2 Stunden, aber wir sind den ganzen Tag botanisierend unterwegs

Das Mittel- und Unterwallis ist ein abwechslungsreicher Hotspot für die mediterrane Flora in der Schweiz. Im April spriesst und blüht es dort allenthalben und so unternehmen wir jeden Tag eine botanische Wanderung zu den blumigsten Orten zwischen Visp und Martigny. Wir spüren den botanischen Schönheiten auf verschiedenen Höhenstufen nach, streifen den Waldrändern und sonnigen Lichtungen entlang und finden vielerei Spriessendes in allen Farben.
Wohnen tun wir in einem zentral gelegenen Hotel in Martigny, wo wir Doppel- und Einzelzimmer zur Verfügung haben. Feines Essen, guter Walliser Wein, ausgezeichnete Verkehrsverbindungen, eine schöne Aussicht, und viele abwechslungsreiche botanische Wanderungen: Viele Gründe, dem Mittel- und Unterwallis einen ausgedehnten Besuch abzustatten!

Anreise und Treffpunkt Werden etwa 1 Woche vor der Tour mitgeteilt, voraussichtlich um ca. 10.47 Uhr am Bahnhof Martigny.

Programm (Je nach Wetter/lokalen Gegebenheiten kann die Route umgestellt/angepasst werden.)

1. Tag. Das Unterwallis bei Martigny am Rhoneknie. Reine Wanderzeit ca. 3 1/2 Std., Höhendifferenz im Auf- und Abstieg je ca. 400 m. Vom Treffpunkt gehen wir knapp 5 Minuten zum Hotel, deponieren unser Gepäck dort und dann bringt uns der Lokalbus über die Rhone nach Fully. Hier entdecken wir den Frühling im Flaum-Eichenwald. Wir stöbern in den Trockenwiesen, den lichten, mediterran anmutenden Wäldern und im Rebberg umher, bewundern nebst wunderschönen Smaragdeidechsen eine grosse Farnvielfalt und entdecken wohl auch noch letzte Lichtblumen. Das Rhoneknie steckt voller botanischer Überraschungen!

2. Tag: Das Unterwallis bei Saxon. Ca. 4 Std., Auf- und Abstieg je ca. 500 m. Heute wenden wir uns dem gegenüber-liegenden Hangfuss zu. Auf dem Weg von Martigny nach Saxon begegnen wir den endemischen, in wunderschönem gelb leuchtenden Frühlings-Adonis. Da die Rebberge hier eine andere Ausrichtung haben, findet sich heute eine unterschiedliche Flora als am vorhergehenden Tag.

3. Tag: Unterwallis und Mittelwallis. Ca. 4 Std., Aufstieg ca. 220 m, Abstieg ca. 630 m. Nach dem Tag auf der Schattenseite sind wir nun wieder am Sonnenufer der Rhone unterwegs. Bahn und Bus bringen uns nach Leytron, wo wir einem schönen Wanderweg auf der Südflanke entlang gegen Martigny hinunter wandern. Unterwegs treffen wir auf Berg-Anemonen, Ehrenpreis in diversen Varianten und auf viele andere Frühlingsblumen, bevor es zurück nach Martigny geht.

4. Tag: Das Mittelwallis um Sion. Ca. 4 1/2 Std., Auf- und Abstieg je ca. 500 m. Die Bahn bringt uns heute in einer Viertelstunde in den Kantonshauptort Sion. Wir schauen uns kurz in der malerischen und sehr schön gelegenen Altstadt um, bevor wir hinauf zu den alten Wasserleitenen gehen, die sich durch die Rebberge ziehen. Diesen entlang wandern wir in Richtung Sierre, bewundern unterwegs Lotwurz und Kronwicke und freuen uns ab dem wunderbaren Walliser Berg- und Tal-Panorama.

5. Tag: Vom Mittel- ins Oberwallis. Ca. 4 1/2 Std., Aufstieg ca. 680 m, Abstieg ca. 570m. Die Bahn bringt uns in knapp 30 Min. nach Sierre. Hier schauen wir uns die Flora der tiefen Taleinschnitte mit Wasserfällen an, folgen den alten Wasserleitenen und durchqueren das eindrückliche Felssturzgebiet oberhalb von Salgesch. Neben dem 3. und letzten Teil der Rebbergflora widmen wir uns auch den versteckten Schönheiten wie der Kleinen Kronwicke und ihren Verwandten.

6. Tag: Durch das Mittelwallis. Ca. 4 1/2 Std., Auf- und Abstieg je ca. 700 m. Heute geht es hinauf ins deutschsprechende Oberwallis nach Gampel, wo uns eine sehr schöne und vielfältige Botanikwanderung durch die trockene Sonnenflanke erwartet. Schwarzwurzel, Gelbstern und viele andere Pflanzen entdecken wir auf dem Weg hinunter nach Leuk, von wo aus wir wieder zurück nach Martigny gelangen.

7. Tag: Oberwalliser Flora. Ca. 4 Std., Auf- und Abstieg je ca. 400 m. Die Bahn bringt uns nach Visp, wo wir das Gepäck deponieren. Dann schauen wir uns die Gegend zwischen Visp und Raron an, entdecken die Geheimnisse der Felsensteppe im Frühling und geniessen den Blick in die grossen Berge und auf die kleinen Knäuel- und Hornkräuter. Am frühen Nachmittag sind wir zurück in Visp, nehmen unser Gepäck entgegen und machen uns auf den Heimweg in Richtung Mittelland.

Rückreise: Spätestens um 16.42 Uhr ab Visp (Ankunft in Bern um 18 Uhr, Zürich und Basel knapp vor 19 Uhr).

Anforderungen: Die reine Wanderzeit der Tagesetappen beträgt 3 1/2 bis 4 1/2 Stunden. Wir werden jedoch den ganzen Tag draussen unterwegs sein. So bleibt viel Zeit für Beobachtungs- und Erklärungshalte. Technisch sind die Wanderungen als einfach bis mittelschwierig einzustufen: Wir sind meist auf markierten Bergwanderwegen unterwegs. Abstecher ins nicht Markierte sind immer möglich. Es sind keine speziell ausgesetzten Wegpassagen zu bewältigen. Kondition für oben erwähnte Höhenmeter und Gehzeiten plus etwas Reserve ist nötig.

Leitung: Barbara Studer, Botanikerin

Teilnahmepreis: im Doppelzimmer Fr. 1195.–, Einzelzimmerzuschlag Fr. 250.–

Der Preis bezieht sich auf eine Gruppengrösse von 10 Personen. Sollten gesetzliche Regulierungen kleinere Gruppen vorschreiben, würde sich der Preis etwas erhöhen. In diesem Fall würden wir Euch kontaktieren.

Inbegriffen sind folgende Leistungen: Qualifizierte Leitung der Tour, 6 Übernachtungen mit Frühstück in einem ***Hotel im Zentrum von Martigny. Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst Du ein Retourbillett nach Martigny), Versicherung, Picknicks, Getränke & Nachtessen (wir gehen jeden Abend in ein anderes gemütliches Restaurant). In Martigny bestehen gute Einkaufsmöglichkeiten. Fahrtkosten für öV ca. Fr. 30.- mit Halbtaxabo.

Gruppengrösse: max. 10 Pers.
Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.