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Aspromonte im Januar: grekanische Dörfer an Italiens Stiefelspitze (Süditalien)

16
Jan
Samstag
Aspromonte im Januar: grekanische Dörfer an Italiens Stiefelspitze (Süditalien)
Aspromonte im Januar: grekanische Dörfer an Italiens Stiefelspitze (Süditalien)
Wann:
16. Januar 2021 – 23. Januar 2021
Frühbucherpreis:
folgt bis 18.10.2020 buchen
Preis:
folgt
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 13 Personen
Wanderzeit:
4 – 6 Stunden

Das Programm für diese Tour wird erst im Verlauf des Sommer/Herbst 20 aufgeschaltet. Als Vorinformation dient das Programm einer früheren Aspromonte Tour:

Südkalabrien im Winter: Der südlichste Landstrich Festlanditaliens ist durch das Aspromonte-Massiv gut gegen Wettereinflüsse aus dem Norden geschützt, profitiert von seiner Sonnenlage und vom Wetter Nordafrikas. Kein Wunder nennen die Einheimischen ihren Landstrich oft CalAfrica – halb Calabria, halb Africa. Der Winter und frühe Frühling im südlichsten Kalabrien sind nicht mit demjenigen in unseren Breiten zu vergleichen. Das Land ist grün, im März blühen schon viele Bäume und Blumen, die wir ausgiebig bestaunen. Im Aspromonte stösst man auf uralte, zum Teil heute noch altgriechisch-sprachige Dörfer. Auf nur noch selten begangenen Pfaden bewandern wir das spärlich erschlossene, von eindrücklichen Fiumaren und Bergamotte-Kulturen durchzogene Berggelände. Inmitten einer wunderbar duftenden, gelb-orange leuchtenden Bergamotte-Pflanzung wohnen wir die ersten drei Nächte. Anschliessend wohnen wir im traditionsreichen, alten Hauptort der Region und unternehmen weitere interessante Wanderungen zu den kulturellen und landschaftlichen Perlen in der Umgebung.

Treffpunkt wird 1 Woche vor der Tour mitgeteilt. Abfahrt z.B. ab Zürich voraussichtlich um 11.09 Uhr.

Programm (Je nach lokalen Gegebenheiten können  einzelne Etappen umgestellt/angepasst werden.)

1. Tag, Sa: Fahrt von der Schweiz nach Milano und weiter nach im modernen Frecciarossa-Zug nach Rom, wo wir Zeit für ein erstes italienisches Abendessen haben, und später im Nachtzug (Schlafwagen 2-Bett-Abteile) ganz runter an die Stiefelspitze nach Reggio di Calabria.

2. Tag, So: Wanderdauer 4 Std., Höhendifferenz je 500 m im Auf- und im Abstieg. Ankunft am frühen Vormittag in Reggio di Calabria. Wir besichtigen die hübsche Altstadt, und unsere Guides bringen uns mit dem Minibus eine halbe Stunde dem Meer entlang zum südlichsten Punkt des Stiefels und nach Pentedattilo zum Tor des Aspromonte. Eine kurze Wanderung führt uns durch die ersten Frühlingsblumenwiesen um die spektakulär gelegenen Altstadt und die Burg herum. Dann geht es zu unserer Azienda, wo wir uns einrichten und am Nachmittag die Umgebung erwandern. Unterkunft auf der zum Agriturismo umgebauten, weitläufigen Azienda am Ufer des Fiumars, inmitten eines Bergamottehains.

3. & 4 Tag: Beide Tage je ca. 5 Stunden, Höhendifferenz je 650 m im Auf- und im Abstieg. Am Montag gehts zu einem Aussichtsgipfel (eher Aussichtshügel) mit tollem Blick auf die Umgebung und die Küste Siziliens mit dem schneebedeckten (und meistens qualmenden) Ätna geniessen. Am Dienstag wartet die Rundtour zum grekanischen Dorf Gallicianò (620 m), dem kulturellen Zentrum der Region, wo einiges aus der altgriechischen Kultur erhalten geblieben ist. Vielleicht sind wir die letzte Generation, die das Grekanische noch so erleben kann.

5. Tag, Mi: Ca. 5 Std., 750 Höhenmeter Aufstieg. Im Bergamottehain neigt sich die Ernte dem Ende zu. Wir pflücken einige Bäume leer und hören Geschichte und Geschichten zu dieser sagenhaften Frucht, welche diesem Küstenabschnitt bis vor 150 Jahren ein recht sorgenfreies Leben ermöglichte. Auf den Spuren der Basilianermönche geht es bergauf, zuerst an den Überresten der ehemaligen Klosteranlagen vorbei, dann durch Olivenhaine mit zum Teil riesigen Bäumen ins ehemalige wirtschaftliche und religiöse Zentrum der Region. Unterkunft in Appartements in Bova.

6. Tag, Do: 6 Std., Höhendifferenz Aufstieg 450 m, Abstieg 800 m. Hinein in den rauen Aspromonte. Die Spurensuche führt uns auf alten Handelswegen nach Africo. Über viele Jahre verlassen, kommt im kleinen Dorf langsam wieder Leben zum Blühen. Abends bleibt Zeit, die normannische Burgruine mit ihrer imposanten Aussicht zu besuchen.

7. Tag, Fr: Ca. 4 Std., je 600 m Auf- und Abstieg. Im Valle dei Mulini stehen wir vor den Mühlen und den alten Weizenfeldern, die Kalabrien zur Kornkammer des römischen Reiches machten. Eine geheimnisvolle Region mit tiefen Canyons und verlassenen Bauernhöfen. Um ca. 21.40 Uhr bringt uns der Nachtzug via Rom zurück nach Milano.

8. Tag, Sa: Kurz vor 10 Uhr sind wir in Milano Centrale. Der Anschlusszug erreicht Zürich oder Bern knapp vor 15 Uhr.

Anforderungen Technisch sind die Wanderungen einfach bis mittelschwierig. Wir sind grösstenteils auf unmarkierten, manchmal etwas gestrüppigen oder stachligen Bergwanderwegen unterwegs, müssen ab und zu einen Fiumar queren, falls es der Wasserstand erlaubt. Das Tempo ist gemütlich, es sind keine sonderlich ausgesetzten Wegpassagen zu bewältigen.

Leitung Januar 2021: Claudia Selmi

Teilnahmepreis Fr. 1750.– (Preis für 2021 folgt)
Bei Buchungen bis 90 Tage im voraus siehe Frühbucherpreis zur jeweiligen Tour auf www.ppb.ch.

Inbegriffen: fachkundige Leitung ab/bis Schweiz, Bahnbillette ab Schweizer Grenze nach Reggio di Calabria und zurück in 2. Klasse mit Unterkunft in 2-Bett-Abteilen im Schlafwagen. 3 Übernachtungen im Agriturismo und 2 in Appartements in Bova, Basis Doppelzimmer. Frühstück und Nachtessen Tag 2 bis Tag 7. Alle Fahrtkosten vor Ort. Gepäck wird während der Tour transportiert. Begleitung durch einheimischen Guide, der enorm viel weiss über die Gegend.

Nicht inbegriffen: Fahrausweise ab Wohnort bis zur Grenze und zurück, Versicherungen sowie alle Mittagessen/ Picknicks, Znacht in Rom. Für Mittagessen/Picknicks, Kaffee, Wein etc. ist für die gesamte Reise mit Nebenkosten von 50 Euro zu rechnen.

Gruppengrösse: max. 13 Pers. Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.