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Abenteuertrekking durch das wilde Val Grande (I)

06
Sep.
Sonntag
Abenteuertrekking durch das wilde Val Grande (I)
Abenteuertrekking durch das wilde Val Grande (I)
Wann:
6. September 2026 – 9. September 2026
Preis:
CHF 715.00 buchen
Leitung:
Gruppengrösse:
maximal 8 Personen
Wanderzeit:
4 – 5 Stunden

Der Nationalpark Val Grande liegt zwischen dem Centovalli und Domodossola, hart an der Schweizer Grenze. Er nimmt unter den 19 italienischen Nationalparks (sowie in ganz Europa) eine besondere Stellung ein, da hier praktisch alles sich selbst überlassen wird. Es finden sich keine breiten Wanderwege. Die Pfade sind nur einfach markiert und die Unterkunftsmöglichkeiten wirklich bescheiden (dafür sehr romantisch und eindrücklich). Die einzigen Merkmale von Hege oder Pflege sieht man dort, wo die Wegspuren etwas abgerutscht sind, oder eine Brücke, um den Trekkern die knietiefe Flussdurchquerung zu ersparen.  Übernachten werden wir im Schlafsack in ehemaligen Holzfällerhütten oder Alpgebäuden. Die Parkverwaltung hat sie meistens mit einem neuen Dach, einem Steintisch, zwei Bänken und etwas Kochmaterial versehen. Wir sind auf diesem Trekking nur wenig auf der bekannten Hauptroute unterwegs, sondern wir erkunden die abseits gelegenen Hügelkreten und die versteckten Nebentäler im satten Grün. Wir tragen Schlafsack, Mätteli und Esswaren mit, kochen gemeinsam auf dem Feuer, richten es uns für die Nacht in den Hütten gemütlich ein. Der Komfort der Übernachtungen ist bescheiden, die Ambiance in der vermutlich letzten grossen Wildnis des Alpenbogens dafür einmalig.
Eine wahrlich abenteuerliche Angelegenheit im und rund um den Nationalpark, in Höhenlagen zwischen 800 und 2100 m.

Anreise und Treffpunkt: Werden etwa 1 Woche vor der Tour mitgeteilt, voraussichtlich um ca. 9.54 Uhr in Domodossola. (ab Zürich und Basel um ca. 7 Uhr, ab Bern um ca. 8 Uhr.

Programm (Je nach Wetter/lokalen Gegebenheiten kann die Route umgestellt/angepasst werden)

1. Tag: Hinein ins Val Grande. Reine Wanderzeit ca. 4 Std, Aufstieg 700 m, Abstieg 150 m. Ein Taxi-Transport bringt uns vom Bahnhof Domodossola bergwärts. Oberhalb von Trontano schultern wir die Rucksäcke und steigen langsam höher, gelangen zu noch teilweise genutzten Alpen und kommen dann in die Stufe um 1700 m. Hier haben wir einen tollen Ausblick auf die Berge der Ossolaregion und werden in einem umgebauten Alpgebäude kochen und übernachten.

2. Tag: Hinunter und hinein ins grüne Herz. Ca. 4.5 Std., Aufstieg 800 m, Abstieg 900 m. Von unserer Hütte aus halten wir hinunter an den Fluss. Gegen Mittag erreichen wir die tiefste, dschungelartig anmutende Stelle und haben Zeit, uns eine Abkühlung in den glasklaren Flussbecken zu genehmigen. Am Nachmittag geht es hinauf zu einer Hütte auf einer aussichtreichen Krete mit Blick auf das wilde Gewirr von Schluchten und Bergen. Hier suchen wir Holz, machen Feuer und kochen einen reichhaltigen Znacht.

3. Tag: Über die Aussichtskrete. Ca. 4 Std., Auf- und Abstieg je knapp 600 m. Frühmorgens halten wir hinauf zur Krete von wo aus wir einen tollen Blick hinunter und hinein zurück ins grüne Herz des Val Grande geniessen. Anschliessend gelangen wir über eine längere Kretenwanderung und einem kurvigen Abstieg zu unserer letzten Übernachtungshütte mit Ausblick bis zum Monte Rosa.

4. Tag: Zurück in die Zivilisation. 4 3/4 Std, Aufstieg 300 m, Abstieg 1500 m. Langsam querend gelangen wir über aufgegebene Alpen mit Tiefblick hinunter ins Ossola, wo unser Weg hinführt. Dann geht es in vielen Kurven hinunter in die ehemals intensiv genutzten Kastanienwälder bevor wir dann bei einem Apéro auf das Centovalli-Bähnli warten und die Wanderung Revue passieren lassen.

Rückfahrt: spätestens um 16.48 Uhr ab Domodossola mit Ankunft in Bern um 18.48 Uhr (Zürich und Basel eine Stunde später)

Anforderungen: Technisch sind die Etappen als mittelschwierig einzustufen: Wir sind zum Teil auf unmarkierten Wegen und in etwas gestrüppigem Gelände unterwegs. Es sind teilweise zwar steile und etwas unwegsame, aber nicht spezielle ausgesetzte Wegpassagen zu bewältigen. Da alle knapp 1,5 kg Essen, den eigenen Schlafsack und das Mätteli mittragen, ist eine angemessene Kondition und Trittsicherheit Voraussetzung.

Leitung: Stefan Reimann

Teilnahmepreis CHF 715.00

Inbegriffen: Qualifizierte Leitung der Tour. Fahrtkosten unterwegs für Alptaxis. 3 Übernachtungen in sehr einfachen Berghütten. Diese Hütten sind mit einem hölzernen Schlafboden versehen, wo es sich im Schlafsack auf dem Mätteli gut ruhen lässt (wer will, kann auch draussen unter dem Sternenhimmel schlafen). Keinerlei Einkaufsmöglichkeiten unterwegs, dafür im Rucksack Platz lassen für rund 1,5 kg Gemeinschaftsessen. Unterwegs bereiten wir jeweils morgens und abends gemeinsam das Essen zu.

Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (am besten löst du ein Billett nach Domodossola), Mittagespicknick, Versicherung.

Gruppengrösse: maximal 8 Personen

Ausrüstung: Mit der Buchungsbestätigung versenden wir eine detaillierte Ausrüstungsliste.